Wednesday, July 05, 2006

Mellnau - Ein Bericht

wir schrieben freitag den 23.6.2006. ProXima´s erster auftritt außerhalb thüringens stand vor der tür. genauer gesagt in mellnau, einem kleinen hessischen dorf bei wetter. zwei tage zuvor hatten wir die spontane anfrage bekommen, da unsere freunde von CamB leider absagen mussten. es handelte sich bei dem ding um so ne art jugendcamp der ig-metall, bei dem unter anderem auch zwei bands spielen sollten.

die komplette band traf sich um 14Uhr vor Andis haustür um mit Phils wagen gute 2 stunden auf der straße zu verbringen. unser fahrer Paul (hiermit schönen gruß) besetze schließlich den 5. und letzten platz im auto, so dass auf der rückbank „gruppenkuscheln“ angesagt war(Andi, Ken, Fichte). die fahrt verlief relativ stressfrei, da wir irgendwo in der mitte der strecke ein kleines päuschen einlegten. spätestens, nachdem Ken seinen unheimlich männlichen oberkörper freigelgt hatte, fing die sonne an zu scheinen. völlig verschwitzt erreichten wir unser ziel gegen halb 5.

als wir ankamen, erfuhren wir, dass unser gig statt um 7, erst um 8 anfangen sollte. no problem. shit happens. Fichte gab darauf erst mal ne runde bier zu seinem 19. b-day aus und es begann feucht-fröhlich zu werden. langsam aber sicher rafften wir dann auch, wo man lecker saumagen^^ un schnitzel bekommen konnte. alles war somit supi, essen da, bier da, kippen inzwischen auch; dicke sache. wir begannen uns intensiv mit der technik und dem dazu passenden techniker zu befassen und „checketen die location“. da wir im kleinen auto nich noch platz fürn schlagzeug hatten, mussten wir auf die zweite band (holds) des abends warten. währendessen bekam Phil mit seiner „oja“ vorgesetzten „doro“ ein wenig stress, da er nicht wie vereinbart dort schlief. so ein quark; wer macht das denn bitte freiwillig? irgendwie war die vorraussetzung für den gig, dass man da pennt und das stellte nun wirklich keine alternative da, weil Fichte und Andi am nächsten tag ihre zeugnisausgabe hatten. nun waren wir alle ein wenig genervt und warteten auf die andere band....und wir warteten lange....sehr lange. bier für bier verging die zeit und die anzahl der menschen wuchs und wuchs. gegen 22 Uhr trafen die „holds“ dann endlich ein und wir konnten mit dem aufbau der instrumente beginnen.

da das bier nur 1€ bzw. einen getränkebong kostete und wir noch genügend davon besaßen, wurde irgendwie alles immer besser. es hieß saiten stimmen, stimme ölen und becken auspacken. um 23 uhr begann dann schließlich das specktakel.

neben altbekanntem wie „ProXi“, der kuh und der feuerzeugaction bei „try to see it“, sollte man auch nicht vergessen, dass wir bei „hey little girl“ ein „showgirl“ auf der bühne hatten. wir hatten uns sowieso vorgenommen dass gerade dann ne lady neben uns stehen sollte, aber geburtstagskind „thorsten“ hats auch getan…
auf einmal hatten da verdammt viele leute geburtstag und natürlich wollten alle auch mal durchn mic gegrüßt werden. prima.

schwupps-di-wupps war dann auch schon wieder alles vorbei. wir versoffen die letzten marken auf ex und unser stocknüchterner fahrer brachte uns sicher und schlafend nach hause.


kuhle sache
bis denne
Fichte und Andi

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